Radfahtraining Klasse 5 & 6
Wenn die Schüler*innen in der 4. Klasse die Radfahrprüfung abgelegt haben, muss/sollte das nicht das Ende der Radfahrausbildung sein.
Es ist sinnvoll, sie auch in den höheren Klassenstufen weiterzuführen.
Dies ist besonders wichtig, da mit dem Übergang zur weiterführenden Schule die Schulwege in der Regel länger werden.
Daher haben wir das Radfahrtraining im realen Verkehr entwickelt!
Eine sichere Verkehrsteilnahme erfordert motorische, kognitive, soziale und koordinative Fähigkeiten.
Diese müssen zuerst im Schonraum, zum Beispiel mit einem Parcours, erlernt und geübt werden.
Das sichere Beherrschen des Fahrrades ist eine Grundvoraussetzung.
Üben im Schonraum reicht jedoch nicht aus.
Der Platz dort ist überschau bar und spiegelt nicht die wahre Größe des realen Straßenraumes wider.
Hinzu kommt, dass im Schonraum nicht mit anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen ist oder gar deren regelwidrigem Verhalten.
Regeln auf andere/unbekannte räumliche Situationen zu übertragen, fällt Kindern häufig schwer und muss deshalb geübt werden.
Die Durchführung der praktischen Ausbildung einschließlich bestandener Prüfung aus schließlich im Schonraum suggeriert, dass die Kinder danach auch im Straßenverkehr sicher fahren können.
Das ist eine „trügerische Sicherheit“. Erfahrungen und Unfallzahlen zeigen, dass das nicht der Fall ist.




Was spricht für ein Radfahrtraining im Realverkehr?
„Es gibt keine bessere Vorbereitung auf die Verkehrswirklichkeit.“
„Kinder nehmen die Radfahrausbildung im Realverkehr ernster als im Schonraum.“
„Die Ausbildung im Realverkehr verspricht einen höheren Lerngewinn und damit mehr Sicherheit nach der Ausbildung.“
Ziele der Radfahrausbildung im Realverkehr?
Kompetenzen erwerben
Kinder müssen Kompetenzen zur sicheren und eigenständigen Verkehrsteilnahme erwerben.
Praxiserfahrungen sammeln
Es ist notwendig, Kinder so gut wie möglich auf das vorzubereiten, was sie im alltäglichen Straßenverkehr erwartet. Sie müssen lernen, mit den Situationen in ihrem Umfeld umzugehen – in der Praxis!
Regeln lernen und verstehen
Kinder müssen Regeln situationsorientiert anwenden können.
Eltern einbinden
Eltern müssen einbezogen werden und Verantwortung für die sichere Verkehrsteilnahme ihrer Kinder übernehmen.
Ablauf:
Begleitetes Fahren (maximal 10 Schüler/ ca. 60 Minuten)
Die Schüler*innen fahren hintereinander und werden von mindestens zwei Personen begleitet.
Eine erwachsene Begleitperson fährt am Ende der Gruppe und die zweite entweder vorne oder an zweiter Position. Es ist sinnvoll, ein Kind vorfahren zu lassen, damit es lernt, Entscheidungen zu treffen.
Die Begleitperson fährt dann an zweiter Position.
Damit jedes Kind diese Situation erleben kann, sollten die Kinder sich an der Spitze abwechseln.
Je nach Gruppengröße und Fähigkeiten der Schüler*innen kann es hilfreich sein, dass weitere Erwachsene mitfahren.
Es wird die vorher festgelegte Strecke gefahren, die die Kinder mit den Eltern üben sollten.
Es besteht auch die Möglichkeit, eine oder mehrere alternative Strecken zu fahren oder die Strecke nach und nach zu erweitern, am besten, wenn die Schüler*innen schon sicherer sind.
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Wir brauchen Unterstützung
Um unsere Programme/Aktionen auch weiterhin umsetzen zu können, suchen wir noch Aktive, die Freude an der Arbeit von "Jung" bis "Alt" haben. Die Termine finden teilweise in der Woche statt. Selbstverständlich erfolgt eine Einweisung in die einzelnen Programme/Aktionen. Für die Veranstaltungen werden Aufwandsentschädigungen gezahlt.
Kreisverkehrswacht Vechta e.V. 2026