Aktuelles

20.11.2009
Jahreshauptversammlung 2009
ber 15000 Stunden fr Sicherheit


Vechta (lc) - Zufrieden konnte die Kreisverkehrswacht Vechta bei der Jahreshauptversammlung in den Räumen des Fizz in der Vechtaer Schützenburg auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurückblicken.
Über 15 000 Stunden haben die ehrenamtlichen Mitglieder für verschiedene Trainings, Schulungen und Aktionstage im vergangenen Jahr investiert, informierte der Vorsitzende Thomas Stransky bei seinem Jahresbericht.
Dabei habe die Verkehrswacht im Vergleich zum Vorjahr seine Aktivitäten noch einmal gesteigert.
Insgesamt 102 Fahrsicherheitstrainings führte die Verkehrswacht 2009 durch.
In kostenlosen Trainings für Fahranfänger konnten so 800 junge Leute qualifiziert werden.
Mit dem Präventionsangebot "No Risk No Fun" ging die Verkehrswacht 55 Mal an die Schulen im Landkreis Vechta und in den benachbarten Landkreisen.
Darüber hinaus konnte die Verkehrswacht aufgrund der hohen Nachfrage auch die Veranstaltungen des bundesweit einzigartigen Projekts "Kinder und Mobilität" in Kindergärten steigern.
Vor allem freute sich Thomas Stransky, im vergangenen Jahr viele junge Leute als Moderatoren für die Kreisverkehrswacht gewonnen zu haben.
Trotz einiger Austritte stiegen die Mitgliederzahlen des Vereins.
Nicht ohne Stolz konnte Thomas Stransky den Beitritt des ersten kommunalen Mitglieds verkünden: Durch den Beitritt möchte die Gemeinde Visbek die Zusammenarbeit zukünftig noch mehr intensivieren.
Auch konnte die Verkehrswacht auf die Teilnahme an zahlreichen Aktionstagen zurückblicken.
Das Ausscheiden verschiedener Vorstandsmitglieder machte am Dienstagabend die Neuwahl des Vorstands notwendig.
Thomas Stranksy wurde in seinem Amt als Vorsitzender und Uwe Hildebrand als stellvertretender Vorsitzer bestätigt. Jan Dirk Meiners übernimmt das Amt des Kassenwarts und Christian Nacke hat künftig das Amt des Geschäftsführers inne. Nicole Fischer ist die neue Schriftführerin der Verkehrswacht.
Bedauert haben die Vorstandsmitglieder Uwe Hildebrand und Thomas Stransky erneut die geringen Zuschüsse für die Arbeit der Kreisverkehrswacht von Seiten der Politik.
Dies betreffe, so Hildebrand, auch die "Missverständnisse" bei der finanziellen Unterstützung für die Einrichtung eines Verkehrsübungsplatzes.
Die Umsetzung des Trainingsplatzes zählte zu den wenigen nicht erreichten Zielen des vergangen Jahres.

Im Rahmen der Fortbildung informierte der Referent des "Deutschen Verkehrssicherheitsrats" (DVR) Steffen Oppel über moderne "Fahrassistenzsysteme". Diese dienten nicht nur dem Fahrkomfort, sondern könnten laut einer Studie bis zu 70 Prozent der schweren Verkehrsunfälle verhindern. Abstandsradar und Spurhalte- und Wechselsysteme sind Beispiele für Fahrassistenzsysteme.
Quelle OV