Aktuelles

15.11.2011
Unfallprävention in Osterholz Scharmbeck !
Unfallfahrzeug sorgte für viel Aufsehen!


Die Mallorca-Party am Samstagabend 12.11.2011 in der Stadthalle nahmen Polizei und Verkehrsbehörden zum Anlass, um mit jungen Fahrern ins Gespräch zu kommen.
Die Behörden wollten sensibilisieren und zur defensiven Fahrweise mahnen, denn nach wie vor zählen Fahranfänger im Alter zwischen 18 und 24 Jahren zu den Risikogruppen im Straßenverkehr. 
Keine andere Altersgruppe ist so häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt wie diese. 
Die Hauptunfallursachen sind nach wie vor Alkohol, Drogen und Geschwindigkeit.


Zehn Menschen kamen in diesem Jahr bereits auf den Straßen des Landkreises Osterholz ums Leben. Die Hälfte von ihnen waren zwischen 18 und 24 Jahre alt, drei von ihnen waren mit dem Motorrad unterwegs. Schon länger bemühen sich Polizei, Kommunen und Verkehrsverbände durch Kontrollen, Informationen und bauliche Maßnahmen, um eine Reduzierung der Unfallzahlen - ob erfolgreich oder nicht, ist allerdings kaum messbar.

"Aber jeder Verkehrstote, den wir durch unsere Aktionen verhindern und dessen Familie wir dadurch unendliches Leid ersparen, macht unsere Arbeit sinnvoll", erklärte Günter Hildebrandt, der Leiter des Einsatz-und Streifendienstes des Polizeikommissariats Osterholz-Scharmbeck.
Vor der Stadthalle hatten Polizei und Landkreis einen Präventionsstand aufgebaut, der von Besuchern der Mallorca-Party trotz Temperaturen um die Frostgrenze gerne angenommen und zeitweilig sogar regelrecht umlagert wurde.

Als Eye-Catcher diente ein von der Verkehrswacht Vechta zur Verfügung gestelltes Unfall-Fahrzeug, in dem vor eineinhalb Jahren im Landkreis Diepholz vier junge Menschen tödlich verunglückt waren.


Ursache des verheerenden Unfalles: Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit. Rund um die Stadthalle herum führte die Polizei Geschwindigkeits-, Alkohol- und Drogenkontrollen durch.

Für Einsatzleiter Günter Hildebrandt war die Aktion in einem ersten Resumee ein voller Erfolg:
"Polizei und Landkreis werden auch zukünftig intensive Aufklärungsarbeit leisten und zielgerichtete Kontrollen durchführen". 


 Quelle: Pressemeldung Polizei OHZ