Aktuelles

17.08.2010
Unfallzahlen durch Raser steigen!
Junge Fahrer überproportional an Unfällen beteiligt!


Quelle: OV


Die Strafverschärfung für Raserei seit 1. Februar 2009 sieht vor, dass bei zu schnellem Fahren außerhalb von Orten bei mehr als 51 Stundenkilometern zu viel auf dem Tacho 240 statt 150 Euro fällig sind, bei 61 km/h sogar 440 statt 275 Euro. Innerorts sind bis zu 680 Euro statt 425 Euro zu zahlen, dazu gibt es vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.

Allerdings bedeutet Rasen nicht notwendigerweise, dass der Fahrer extrem schnell fährt. Auch vorgeschriebene 50 km/h in der Stadt können bei schlechter Sicht wegen Regen oder Nebel einfach zu schnell sein.


Die meisten Tempounfälle mit Personenschädenpassieren ereigenten sich in Rheinland-Pfalz (1272 pro 1 Mio. Einwohner ab 14 Jahren), Thüringen (1148) und Schleswig-Holstein (1006), die wenigsten in Berlin (450), Brandenburg (552) und Niedersachsen (519)

Der ACE stellt fest, dass zu schnelles Fahren "sich offenbar zum Volkssport entwickelt hat”:

Im vergangenen Jahr seien fast 5,2 Millionen Führerscheinbesitzer wegen massiver Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit registriert gewesen – das ist der größte Teil aller Punktebesitzer.

Bei den Eintragungen pro 1000 Einwohner rangiert Brandenburg mit 87 ganz oben, dann folgen Thüringen mit 62, Niedersachsen und Hessen mit je 54, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen mit je 50 Temposündern. Am sichersten fahren die Berliner mit 9 Fällen je 1000, Sachsen-Anhaltiner mit 20 und Hamburger mit 22.

Quelle: Bild online