Aktuelles

29.07.2010
Am 05.08.2010 ist Schulanfang!
Wichtige Tipps für ABC Schützen!


Tipps für einen sicheren Schulweg
Ihr Kind steht kurz vor der Einschulung?
Dort hat es viel zu lernen - aber auch der Schulweg dorthin steckt bereits voller Aufgaben und Situationen, in denen es sehr gefordert wird. Was wir Erwachsenen im Straßenverkehr längst verinnerlicht haben, müssen Kinder regelrecht trainieren, um sicher zu werden.

Sicheren Schulweg auswählen
Begleiten Sie Ihr Kind in der ersten Zeit auf dem Schulweg und benutzen Sie eine kinderfreundliche Fußwegroute zur Schule (bzw. bis zur Bushaltestelle). Der Schulweg muss nicht unbedingt der kürzeste sein - Hauptsache, er ist aus kindlicher Perspektive übersichtlich. Bitten Sie Ihr Kind, sich später auch allein an den vereinbarten Schulweg zu halten. Die Gemeinde oder Ihre Schule kann Ihnen dazu mit einem sogenannten Schulwegplan weiterhelfen - einem Stadtplan für Schulanfänger, auf dem übersichtlich Hinweise auf die gefährlichsten Stellen vermerkt sind.

Schulweg trainieren
Den Schulweg sollten Sie vor Schulanfang mehrmals gemeinsam mit Ihrem Kind ablaufen und „laut denken“, sobald eine Verkehrssituation entsteht. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Bleiben Sie bei der Sache, damit es den Ernst des Schulweg-Trainings spürt. Wenn alle Regeln einstudiert sind, drehen Sie den Spieß auch einmal um und lassen Sie sich die Übungen von Ihrem Kind erklären, um das neu Gelernte nachhaltig zu festigen.

Trockenübungen für den Schulweg
Denken Sie sich Fragen aus, die den Schulweg betreffen, und lassen Sie Ihr Kind gedanklich durchspielen, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt und welche Regeln es beachten muss. „Was machst du, wenn du auf dem Schulweg plötzlich deine Freunde auf der anderen Straßenseite siehst?“ - „Was ist, wenn die Ampel auf grün schaltet und du noch ein paar Schritte bis zur Straße hast?“ Distanzen und Geschwindigkeiten einschätzen lernt Ihr Kind am besten beim Sport, etwa beim Ballspielen draußen.

Klare Regeln für den Schulweg aufstellen
Stellen Sie für den Schulweg feste Merksätze auf. An jeder Straße, die ein Kind überqueren will, sollte es immer circa 10 cm vor der Bordsteinkante stehen bleiben! Diese imaginäre Stopp-Linie können Sie ihm einmal mit bunter Kreide auf dem Gehweg veranschaulichen: „Bis hierher und stopp!“ Bevor es einen Schritt auf die Straße macht, immer genau nach beiden Seiten schauen: „links-rechts-links“. Am Zebrastreifen den Arm ausstrecken und in Richtung der herannahenden Autos blicken bekundet die Absicht, die Straße zu überqueren, am wirkungsvollsten und lässt Autofahrer bereitwillig anhalten. Losgehen erst, wenn kein Fahrzeug mehr kommt oder alle zum Stehen gekommen sind.

Kurze Merksätze für den Schulweg
Prägen Sie Ihrem Kind klare, kurze Merksätze ein. Es gibt handfeste Regeln. „Rot - stopp!“ an Fußgängerampeln oder „Zebrastreifen - warten!“ sind viel schneller abrufbar als lange Erklärungen. Und positive Anweisungen bringen mehr als Ermahnungen: „Immer auf dem Fußweg bleiben“ ist überzeugender als „Nicht auf die Straße laufen“.

Wach & gestärkt auf den Schulweg
So wie auch ein Sportler nur so gut sein kann, wie er sich vorbereitet hat, ist ein stärkendes Frühstück und Ausgeschlafenheit bei einem Schulkind wichtig für Konzentration und Wachsamkeit, gerade morgens. Vermeiden Sie Eile, indem Sie das Kind rechtzeitig auf den Schulweg schicken.

Kinder für den Schulweg hell kleiden
Kinder in heller Kleidung sind für Autofahrer viel besser zu sehen, gerade wenn die Tage kürzer werden und es morgens noch dunkel ist. Katzenaugen zum Reflektieren sollten an jedem Schulranzen und jeder Kinderjacke angebracht sein.

Schulranzen nicht zu schwer packen
Ein gepackter Schulranzen sollte nicht schwerer sein als ein Zehntel des Körpergewichts des Kindes. Wenn es zu schwer tragen muss, kann dies seine Aufmerksamkeit im Straßenverkehr beeinträchtigen.
Auf dem Schulweg Fehler anderer mit einkalkulieren
Leider halten sich nicht immer alle Teilnehmer an die Straßenverkehrsordnung - sei es nun in blinder Eile oder aus Ignoranz, aus purem Leichtsinn oder unter Alkoholeinfluss - manchmal gibt es auch echte Notfälle. Darauf müssen auch wir Erwachsenen stets gefasst sein. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es sich auch auf eine grüne Ampel nicht blind verlassen darf, dass es etwa beim heulenden Motorgeräusch eines heranrasenden Autos abwarten sollte, bis es vorbeigefahren ist, oder dass es auf jeden Rücksicht nimmt, der unberechenbar unterwegs ist - kurz, dass es die Fehler anderer mit einkalkuliert. Umsichtig reagieren ist das A und O, um Unfälle zu vermeiden!

Als Autofahrer
Stellen Sie Ihre Fahrweise ein !
Kinder sehen: Runter vom Gas und bremsbereit sein!

 

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