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12.04.2010
Überschlagsimulator das Highlight !
Kreisverkehrswacht Vechta auf dem Autofrühling in Nordenham !


Zehn Autohäuser aus Nordenham, Varel und Bremerhaven präsentierten ihre Modelle. Die Händler freuten sich über das große Interesse.

Nordenham
- Viele Jahre war der Nordenhamer Autofrühling von der Sonne geküsst. Aber es kann nicht immer klappen. So mussten die Besucher am Sonntag Winterjacken, dicke Pullover und Mützen aus den Schränken kramen. Den Bummel durch die Innenstadt ließen sie sich durch die Kälte aber nicht vermiesen. Schließlich gab es einiges zu sehen. Zehn Autohäuser aus Nordenham, Varel und Bremerhaven stellten auf dem Marktplatz und in der Bahnhofstraße ihre neuesten Modelle vor. Außerdem waren die Geschäfte geöffnet. Und obwohl das Gedränge in der Stadt nicht so groß war wie in den vergangenen Jahren, hatte Ilona Tetzlaff, die Geschäftsführerin von Nordenham Marketing & Touristik, allen Grund zufrieden zu sein.


Die Citymanagerin freute sich darüber, dass wieder Tausende Besucher in der Stadt unterwegs waren. „Für die Händler ist der Autofrühling eine ganz wichtige Veranstaltung“, sagte sie. „Hier können sich die Kunden unverbindlich und auf einem Fleck viele verschiedene Modelle anschauen und vergleichen.“ Und genau das taten die Besucher auch. Die Einladung zum Probesitzen wurde eifrig genutzt. Blicke unter die Motorhauben, Fachsimpeln mit den Verkäufern – das Interesse war groß. Das bestätigte auch Lutz Brandes vom Autohaus Tallarek: „Wir haben hier etliche Termine für die nächsten Tage abgemacht und können sehr zufrieden sein mit der Resonanz.“

Das Angebot reichte vom sportlichen Flitzer bis zum Familienvan, vom Fiat 500 im Retro-Style bis zur eleganten BMW-Limousine mit Ledersitzen Das Mini-Cabrio in blau-metallic präsentierte sich der drohenden Wolkendecke zum Trotz mit offenen Verdeck und sorgte bei manch einem Autonarr für Frühlingsgefühle.

Gefühle der beklemmenden Art kamen bei denjenigen hoch, die in den Überschlagsimulator der Verkehrswacht stiegen. „Das war der Hammer“, sagte Doris Saße, nachdem sie den anderthalbfachen Rittberger hinter sich hatte, und sich kopfüber aus dem Auto befreien musste. Das war gar nicht so einfach: „Man verliert völlig die Orientierung“, berichtete die 47-Jährige.

Die Mutigen, die den Zeitlupen-Schleudergang im Simulator der Kreisverkehrswacht Vechta absolvierten, bekamen wichtige Informationen zum Thema Anschnallen mit auf den Weg. Den Gurt richtig festzuziehen, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. „Aber die meisten Autofahrer denken einfach nicht daran“, sagte Georg Fokken. Die Gurte sollten sich zudem nicht verdrehen, nicht über dicke Jacken oder lange Haaren gezogen werden.

Die Kollegen von der Nordenhamer Verkehrswacht hatten „Rauschbrillen“ mitgebracht. Wer durch die Gläser schaute, bekam einen Eindruck davon, wie sehr das Sehvermögen unter dem Einfluss von Drogen leidet. Jürgen Zimmer, der Geschäftsführer der Verkehrswacht, und seine Kollegen sprachen gezielt junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren an, um darauf hinzuweisen, wie gefährlich das Fahren unter dem Einfluss von Drogen ist.

Auch ohne Sonnenkuss erwies sich der Autofrühling in Verbindung mit dem verkaufsoffenen Sonntag wieder als Publikumsmagnet. Und dabei kamen auch die Kinder auf ihre Kosten – beim Toben auf den Hüpfburgen und an den Spielstationen von NMT.

Quelle NWZ